Jessica Hische „Should I work for free?“

Should I work for free?“ by Jessica Hische

Falls Du Dich manchmal fragst, ob Du umsonst arbeiten solltest oder gefragt wirst, ob Du nicht auch umsonst arbeiten könntest, die wunderbare Jessica Hische hat einen Fahrplan (sehr gut zu lesen unter „Should I work for free?“) für die Beantwortung dieser Frage zusammengestellt. Vielleicht hilft es ja jemandem da draußen, der gerade etwas unsicher ist und Rückendeckung braucht und diese Übersicht noch nicht selbst gefunden hat. Schönen Tag noch.

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Multitasking is bullshit

Heute konnte ich wieder beobachten, wie der Versuch alles unter einen Hut zu bringen und mehrere Dinge gleichzeitig zu machen, zu Streß bei den Beteiligten bzw. Betroffenen führte und keine der Aufgaben zum gewünschten Zeitpunkt fertiggestellt wurde. Fokus auf eine, die wichtigste, Aufgabe wäre eine gute Lösung gewesen.

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Fokus, Fokus, Fokus

Auch zu viele Pferde am Start? Dann ist dieser Beitrag vielleicht etwas für Dich.

Auf dem Blog „Live your Legend“ bin ich auf folgende Geschichte gestoßen, die illustrieren soll, wie Warren Buffett Prioritäten setzt. Da ich Warren Buffett nicht persönlich kenne, kann ich nicht einschätzen, ob die Geschichte stimmt. Es schadet aber nichts, die Methode auszuprobieren. Wenn sie nicht hilft, macht es nichts. Wenn sie hilft, umso besser.

Die Geschichte wurde von Scott Dinsmore aufgeschrieben, der jemanden kannte, der den Piloten von Warren Buffett kannte. Ich gebe sie jetzt mal frei übersetzt wieder.

Vor ein paar Jahren ging Warren Buffett zu seinem Piloten (wir nennen ihn Steve) und sagte im Scherz: „Der Umstand, dass Du immer noch für mich arbeitest, zeigt mir, dass ich meinen Job nicht ordentlich mache. Du solltest losziehen und mehr von Deinen Zielen und Träumen verfolgen.“ Dann bat Warren Steve, die wichtigsten 25 Dinge aufzulisten, die er in den nächsten Jahren oder in seiner Lebenszeit verwirklichen möchte.“

Nachdem Steve die Liste fertiggestellt hatte, bat Warren ihn, die Liste nochmal durchzusehen und nun aus diesen 25 Punkten, die 5 Ziele auszuwählen, die ihm am allerwichtigsten sind und diese einzukreisen. Die fünf, die er mehr als alle anderen erreichen wollte.

Steve zögerte, da für ihn alle Punkte auf der Liste sehr wichtig waren. Deswegen hatte er sie ja aufgeschrieben. Aber Warren bestand darauf, dass er nur fünf auswählen durfte. Also nahm sich Steve etwas Zeit und nach einiger Überlegung kreiste er fünf Ziele ein. Warren fragte: „Bist Du Dir absolut sicher, dass das die 5 allerwichtigsten Ziele sind.“ Steve bejahte das.

Warren fragte Steve nun, wann und wie er diese Top 5-Ziele umsetzen würde. Sie verbrachten die nächste Zeit einen Plan zu diskutieren. Steve erklärte: „Warren, das sind die 5 wichtigsten Ziele in meinem Leben zu diesem Zeitpunkt. Ich werde an ihnen gleich jetzt arbeiten. Ich werde morgen anfangen. Nein, ich fange heute Abend an.

Steve fuhr fort seinen Plan zu erläutern, wen er fragen würde, ihm zu helfen und bis wann alle Punkte erledigt sein würden. Warren war begeistert. Mit ein wenig Glück, wäre er in ein paar Wochen ohne Piloten …

Nun fragte Warren, „aber was ist jetzt mit den anderen 20 Zielen auf Deiner Liste, die Du nicht eingekreist hast? Wie ist Dein Plan, um diese umzusetzen? Steve antwortete selbstbewusst: Auf den Top 5 liegt mein Fokus, aber die anderen zwanzig kommen auf einen engen zweiten Platz. Sie sind mir so wichtig, dass ich sobald ich Raum sehe, bei der Erreichung meiner Top 5, anfange an den zwanzig anderen zu arbeiten. Sie sind nicht ganz so dringend, aber mir so wichtig, dass ich Zeit einplane, daran zu arbeiten.

Zu Steves Überraschung antwortete Warren streng:

„Nein. Das hast Du falsch verstanden, Steve. Alles, was Du nicht eingekreist hast, wurde eben zu Deiner „Vermeide-um-jeden-Preis-Liste“. Gleichgültig was passiert, diese Dinge bekommen keine Beachtung von Dir, bis Du Deine Top 5 erreicht hast.“

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