Zwischenstand

Heute ist der siebente Tag meiner 7-Tage-Medidations-Challenge. Schon sind wieder sieben Tage vorbei. Und ich habe es geschafft, an sieben Tagen hintereinander für zehn Minuten halbwegs ruhig auf dem Boden zu sitzen.

Jeden Tag habe ich mich mit der Absicht hingesetzt, mich für zehn Minuten auf meinen Atem zu konzentrieren. Das hat geklappt. Für die ersten zwei oder drei Atemzüge. Wenn es gut lief.

Es ist kaum zu glauben, wie schnell ich mich in Gedanken verliere. An manchen Tagen ist es mir aufgefallen. Und ich bin wieder zurückgekehrt zu meinem Atem. Für zwei oder drei Atemzüge. Bis ich wieder irgendwo in Gedanken war.

An manchen Tagen ist es mir erst aufgefallen, als nach zehn Minuten der Wecker klingelte. Ich war zehn Minuten in Gedanken versunken. Und habe es nicht einmal bemerkt. Während ich in Gedanken versunken war.  

Spooky. Und so verbringe ich die meiste Zeit meines Lebens. Vermutlich. Bin ja in Gedanken. Und nicht wirklich da.

Ich mache mal besser weiter. Und schließe morgen gleich die nächste 7-Tage-Challenge an. Damit mir wenigstens für zehn Minuten am Tag bewusst wird, dass meine Gedanken auf Wanderschaft sind und mich immer mitnehmen.

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