Wandernde Gedanken

Wie schwer es doch ist, zur Ruhe zu bekommen. Immer wieder driften die Gedanken in die Vergangenheit ab, obwohl da nichts mehr zu ändern ist. Obwohl da nichts mehr getan werden kann.

Immer wieder driften die Gedanken in die Zukunft ab, obwohl da noch nichts getan werden kann. Obwohl  ja nicht mal klar ist, ob das, was ich mir vorstelle, überhaupt eintreten wird.

Und durch das Abdriften nehme ich mir selbst die Möglichkeit im hier und jetzt zu sein und mich darauf zu konzentrieren, im hier und jetzt die Weichen zu stellen, zu handeln.

Jetzt. Der einzige Zeitpunkt, in dem ich überhaupt jemals etwas tun kann. In dem jeder von uns jemals überhaupt etwas tun kann. Und wir verplempern diese Momente so häufig, mit unseren wandernden Gedanken, die noch dazu auch gerne im Kreis laufen und nirgendwo hinführen.

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