Über mich

Hallo, ich bin Sandra Henzschel. Ich habe ganz viele Fragen. Seitdem ich mich erinnern kann. Und irgendwann standen diese Fragen im Raum: Was will ich mit dem Rest meiner Lebenszeit anfangen? Wie will ich mein Leben leben?

Darauf hatte ich keine Antwort. Klar war nur, so wie bisher, geht es nicht weiter. Und ich hatte keine Antwort. Obwohl ich sonst fast immer eine Antwort auf fast alles hatte. Und nun – keine Idee, keine innere Stimme und schon gar keine Lösung. Nichts.

Ich war mir selbst verloren gegangen. Das ist eine beunruhigende Erkenntnis. Wer hätte gedacht, dass so etwas tatsächlich passieren kann? Dass mir so etwas passieren kann! Tja, und nun? Wie weiter?

Sich (wieder-)zufinden, auf sich zu achten, auf sich zu hören, ehrlich mit sich selbst zu sein, sich zu vertrauen, gehört nicht unbedingt zu den Dingen, die man in der Schule lernt.

Also bringe ich mir diese Sachen nun selber bei. Und schaffe mir mit diesem Blog ein Umfeld, wo ich darüber nachdenke und nicht kneifen kann. Obwohl es mir manchmal trotzdem gelingt.

Denn mit den Ideen wird auch immer gleich die Angst mitgeliefert. Fehler zu machen, was die anderen denken, dass irgendetwas nicht funktionieren könnte, dass ich nicht gut genug bin, … . Und dann stecke ich wieder fest.

Dann mache ich ganz schnell nichts, obwohl ich doch eigentlich ganz viel machen möchte. Obwohl es doch so langweilig ist, immer auf der selben Stelle zu treten, immer aus den selben Gründen.

Also bringe ich mir bei, auch damit umzugehen. Mit der Angst. Mit meinen ganzen Ausreden. Den Rationalisierungen. All dem, was dazu führt, dass ich mir letztlich immer selbst im Weg herumstehe. Um genau das nicht mehr zu tun.

Was ich auf diesem Weg lerne und wo mich das hinführt, teile ich auf diesem Blog. Falls Dir an meiner Geschichte irgendetwas bekannt vorkommt, bist Du herzlich eingeladen, Dir herauszupicken, was für Dich funktionieren könnte. Ignorier den Rest.

Und zum Schluß Kurt Vonnegut, denn wo er recht hat, hat er recht.

„Es gibt nur eine Regel, die ich kenne: Sei, verdammt nochmal, freundlich.“

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