Die wichtigste Erkenntnis

Commencement address delivered by Steve Jobs, CEO of Apple Computer and of Pixar Animation Studios, on June 12, 2005.

„Remembering that I’ll be dead soon is the most important tool I’ve ever encountered to help me make the big choices in life. Because almost everything — all external expectations, all pride, all fear of embarrassment or failure — these things just fall away in the face of death, leaving only what is truly important. Remembering that you are going to die is the best way I know to avoid the trap of thinking you have something to lose. You are already naked. There is no reason not to follow your heart.“


Mich daran zu erinnern, dass ich bald tot sein werde, ist das wichtigste Instrument, um wichtige Entscheidungen im Leben zu treffen, dass mir jemals begegnet ist. Denn fast alles – alle äußeren Erwartungen, aller Stolz, alle Angst vor Peinlichkeit oder Scheitern – diese Dinge fallen weg im Angesicht des Todes. Zurück bleibt nur, was wirklich wichtig ist. Sich daran erinnern, dass man sterben wird, ist der beste Weg, den ich kenne, um dem Denkfehler zu entkommen, dass man etwas zu verlieren hat. Du bist bereits nackt. Es gibt keinen Grund nicht Deinem Herz zu folgen.“

Hat Dir der Artikel gefallen? 2

Perfektion wird vollkommen überbewertet

Wie oft hört man jemanden sagen, ich bin perfektionistisch veranlagt? Wie oft hört man sich das selbst vielleicht sagen? Immer ein bisschen stolz, immer ein bisschen umweht vom Hauch des edlen Strebens nach Vollkommenheit.

Zugegeben, es gibt Handlungen, da kann man sich nur wünschen, dass der Handelnde perfektionistisch veranlagt ist. Und dass diese Person geübt hat und weiter übt und übt und so präzise arbeitet, wie nur irgend möglich, bis sie so nah an die Vollkommenheit heranreicht, wie nur irgend möglich. Das betrifft alle Handlungen bei denen auch nur der winzigste Fehler über Leben und Tod entscheidet. Mitarbeiter der Kampfmittelräumdienste, Herzchirurgen, Raumfahrttechniker, etc.

Aber jetzt seien wir mal ehrlich. Wieviele von uns gehen solchen Tätigkeiten nach, wo der kleinste Fehler so weitreichende Folgen haben kann? Wohl eher die Minderheit.

Für alle anderen gilt: das Leben ist zu kurz, um perfektionistisch zu sein.

Hat Dir der Artikel gefallen? 2

Das ist ein Fisch

Der Meerblick und die Sandbank haben mich an einen Fisch erinnert, den ich vor ein paar Jahren zusammengebastelt habe. Aus allem, was gerade zu Hand war. Wahrscheinlich wollte ich eigentlich wieder irgendwo aufräumen. Er kommt sehr gut ohne Wasser aus. Um genau zu sein, bekommt ihm Wasser eher nicht. Dafür scheinbar so ziemlich alles andere.

„Das ist ein Fisch“ weiterlesen
Hat Dir der Artikel gefallen? 2

Von Rosenkriegen

Gestern Abend habe ich in einer Biographie über Heinrich VIII geblättert. Doch bis zur Hauptperson bin ich noch gar nicht gekommen. Die meisten Biographien gehen auch mehr oder weniger ausführlich auf die Eltern der besprochenen Person ein, was nur gerecht ist, denn ohne deren Beitrag gäbe es für den Autor schließlich nichts zu schreiben. So auch hier.

„Von Rosenkriegen“ weiterlesen
Hat Dir der Artikel gefallen? 2

Die Rede

Angela Merkel hat sich gestern Abend Im Kontext der Corona-Pandemie mit einer Videobotschaft an die in Deutschland lebenden Menschen gewandt. Wenn die Kanzlerin, die weder zu Selbstdarstellung, Drama noch Videobotschaften neigt, einen solchen Schritt geht, darf man davon ausgehen, dass es einen guten Grund gibt, dass es ernst ist.

„Die Rede“ weiterlesen
Hat Dir der Artikel gefallen? 2