Noch ein Anfang

Viele Menschen beschäftigen sich mit den Fragen, wer bin ich und wie werde ich der Mensch, der ich eigentlich bin. Das hat es zu allen Zeiten gegeben. Und wird es wohl geben, solange es Menschen gibt.

Viele Menschen beschäftigen sich nicht mit diesen Fragen, fühlen sich aber unglücklich, unzufrieden und ruhelos. Auch das hat es zu allen Zeiten gegeben. Und wird es geben, solange es Menschen gibt.

Irgendwann scheint ein Punkt zu kommen, an dem wir verloren gehen. Uns selbst verloren gehen. An dem uns auffällt, dass wir uns verloren gegangen sind.

Wie kann das passieren? Wie kann es passieren, dass die innere Verbindung zu uns selbst abreißt? Wir mehr auf das hören, was von außen kommt, als auf das was von innen kommt, was wir fühlen? Wir aufhören uns selbst zu vertrauen?

Vielleicht, nur vielleicht, sollten wir Kinder, Jugendliche, Menschen jeden Alters, nicht so sehr erziehen, nicht so sehr formen nach unseren Vorstellungen.

Sie formen und dann sagen, sie sollen doch jetzt bitte schön, ganz sie selbst sein. Und uns dann wundern, wieso sich keiner mehr erinnern kann.

Sondern sehen, wer und wie sie sind. Nicht wie sie sein sollten. Oder wie wir sie gerne hätten. Sehen und zuhören, was sie brauchen. Nicht was wir denken, was sie brauchen oder brauchen sollten.

Vielleicht wäre das ein Anfang. Für so vieles.

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