Nichts

Gestern stand ich auf einem Berg. Nicht ganz allein. Vier andere Menschen in Sichtweite. Kalte Luft. Klarer Himmel. Schnee. Die Sonne ging bereits unter. Es war so still, dass selbst leise Geräusche weit getragen wurden. Gespräche. Jemand kramt im Rucksack.

Und immer wieder Momente in denen es ganz still war. Zumindest für mich. Momente, in denen ich gar nichts mehr gehört habe. Kein Flugzeug. Keinen Wind. Kein Motorengeräusch. Keinen Vogel. Keinen Mensch. Keinen Hund. Nichts. Das war sehr beeindruckend. Und auch ein wenig beunruhigend.

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