Ein Anfang

Es gibt Menschen, die wahrscheinlich schon im Mutterleib wussten, was sie mit ihrem Leben einmal anfangen wollen. Die scheinbar nie zweifeln und ihren Weg gehen, nicht nach links und nicht nach rechts schauen, sondern ihr Ziel konsequent und konzentriert verfolgen. Das kann funktionieren.

Diese Gruppe scheint mir jedoch eher eine Minderheit zu sein. Die Mehrheit hat in unterschiedlicher Ausprägung entweder keinen Plan, mehrere Pläne, wechselnde Pläne, auf jeden Fall ausreichend Zweifel und Ängste. Da kann es schon mal schwierig werden mit dem Fokus.

Die zentrale Frage ist auch hier wieder, was will ich denn? Was will ich denn wirklich? Ehrlichkeit, glasklare Ehrlichkeit gegenüber einem selbst bei der Beantwortung dieser Fragen, bringt einen recht weit. Und führt oft zu überraschenden Ergebnissen.

So ein Moment der Wahrheit ist zum Fürchten. Aber auch eine Befreiung. Denn wenn man ganz, ganz ehrlich ist, weiß man die Antwort auf die Frage: Was will ich denn? Was will ich denn wirklich? eigentlich immer.

Sie ist nur irgendwo verborgen unter den ganzen Geschichten, die man sich so den lieben langen Tag erzählt, den ganzen Ängsten, den ganzen Ausreden, dem ganzen Schönreden.

Ehrlichkeit und Klarheit an diesem Punkt scheinen mir essentiell für ein Leben im Einklang mit sich. Ein No-Bullshit-Abkommen mit sich selbst ist dafür ein guter Anfang.

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