Die Erlaubnis

Gestern war die Frage, was würdest Du tun, wenn Du die Erlaubnis dafür hättest? Nur für die Akten, es geht hier nicht um Dinge, die das Töten, Quälen, Verletzen, Beschimpfen, Beschämen – etc. – von Menschen oder allen anderen Mitlebewesen beinhalten. Davon gibt es schon zu viel.

Nein, ich frage danach, was die Welt freundlicher machen würde. Was dem obengenannten Verhalten entgegensteht.

Ich frage auch danach, was Du gern machen würdest. Ausprobieren würdest. Für Dich selbst. Aber Dich nie traust, weil jemand lachen könnte. Man das in Deinem Alter nicht mehr macht. Oder die Leute irgendetwas denken könnten. Weil Du Dich selbst fragst, wer Du eigentlich bist, um so etwas zu machen. Na ja, die ganze Litanei eben, die wir alle herunterleiern, um uns Sachen auszureden, die wir eigentlich gerne mal ausprobieren würden.

Ja, wenn Dir das jemand erlauben würde. Dann wäre alles vielleicht einfacher. Dann würde es Dich vielleicht auch nicht allein treffen, wenn es schief geht. Oder nicht so läuft, wie Du es Dir gewünscht hast. Dann wärst Du einen Teil der Verantwortung für Dein Tun los.

Aber da ist niemand, der Dich entdeckt, der Dir die Erlaubnis gibt, der Dich auf die Bühne stellt und sagt: „Mach mal.“ Und deswegen machen die meisten Menschen nichts. Und begraben ihre Träume. Und das ist schade. Und nicht gut für die Seele.

Und jetzt kommt die gute Nachricht. Für die meisten Dinge, um die es hier geht, brauchst Du gar keine Erlaubnis. Seth Godin hat schon vor Jahren einen schönen Blogpost dazu geschrieben.

Du hast schon die Erlaubnis

Ich sag’s nur.

Du hast die Erlaubnis zu gestalten, den Mund aufzumachen, aufzustehen.

Du hast die Erlaubnis großherzig zu sein, zu scheitern und verletzlich zu sein.

Du hast die Erlaubnis Verantwortung zu übernehmen, einen Unterschied zu machen, zu helfen.

Du brauchst nicht zu warten.“

Recht hat er. Also los, mach mal was Schönes.

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