Der Ozean am Ende der Straße

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Heute hatte ich die Möglichkeit mit einem Menschen über Bücher zu sprechen. Manchmal erzähle ich den Kaninchen oder dem Wind davon, aber heute war es eben ein Mensch. Und da ich einmal dabei war, mache ich hier weiter.

„The Ocean at the End of the Lane“ von Neil Gaiman habe ich schon vor eine Weile gelesen. Ein merkwürdiges, stilles Buch. Über Kindheit, Ängste, das Grauen, dass man als Kind erlebt, Freundschaft und Erinnerungen.

Der nun erwachsene Erzähler kehrt wegen einer Beerdigung an den Ort zurück, an dem er aufgewachsen ist. Dort besucht er eine alte Nachbarin und sitzt bald an deren Ententeich, den Lettie Hempstock einen Ozean nannte. Und …

erinnert sich. An alles. An alles, was geschehen war, als er sieben Jahre alt war. Und das die Hempstocks, Lettie, deren Mutter und deren Großmutter, sehr alte, sehr ungewöhnliche Menschen waren. Und das der Teich mehr als ein Teich ist.

Wer Märchen nicht mag, dem wird das Buch nicht gefallen. Wer nur mit strenger Logik und der strikten Einhaltung der Naturgesetze durch die Welt kommt, dem auch nicht. Alle anderen könnten eine Zugang finden.

Könnten! Oder aber auch nicht. Ich habe einen Zugang gefunden. Ob es mir gefallen hat, kann ich gar nicht so genau sagen. Aber das Buch ist mir wichtig und ich weiß, wovon er spricht.

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