Der November ist ein guter Nährboden

Für Ausreden aller Art.

„Das nehme ich mir für das nächste Jahr vor.“

„Im Januar fange ich damit an.“

„Das lohnt sich jetzt sowieso nicht mehr.“

„Zu spät.“

„Zu zeitig.“

„Zu neblig .“

„Zu … .“

Für Anfänge aller Art.

Du hast ein Ziel, ein Projekt, einen Plan, die die Welt besser, schöner, freundlicher und bunter machen?

Der beste Zeitpunkt damit anzufangen ist JETZT. Wenn JETZT zufälligerweise im November liegt, ist der November der ideale Zeitpunkt loszulegen. Ganz einfach. Also, leg los.

Außerdem hast Du im Januar sowieso keine Zeit. Da wirst Du ja schon das ganze andere Zeug erledigen, dass Du seit Jahren vor Dir herschiebst.

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Doch keine Ausrede möglich

Es ist leicht, täglich zu schreiben. Ich setze mich einfach hin und schreibe. Jeden Tag.

Es ist nicht leicht, täglich zu schreiben. Ständig tauchen unzählige kleine und große Dinge auf, die sich dazwischen drängen, wichtig machen, Zeit nehmen. Jeden Tag.

Aber … und hier kommt es wieder, das große ABER. Ob sich etwas dazwischen drängen, wichtig machen und Zeit wegnehmen kann, liegt nicht an den Dingen, sondern an mir. Einzig und allein an mir.

Ich gebe den Umständen Raum, mich vom Schreiben abzuhalten oder ich tue es eben nicht. Bewusst oder unbewusst.

Letztendlich kann ich es drehen und wenden, wie ich will, es hängt einzig und allein von mir ab, ob ich etwas zustande bekomme oder nicht.

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Ich kann mich nicht entscheiden!

Wer sagt, ich kann mich nicht entscheiden, will sich meistens, aus welchem Grund auch immer, nicht entscheiden.

Dabei kann man sich nicht nicht entscheiden. Sich nicht zu entscheiden, ist auch eine Entscheidung. Immer.

Es ist je nach Situation eine Entscheidung dafür, alles beim Alten zu lassen, die Dinge einfach geschehen zu lassen, nichts zu tun, anderen Menschen, die aktive Auflösung der Situation, die Einflußnahme zu überlassen, Verantwortung über einen Bereich seines eigenen Lebens aufzugeben. Im Guten wie im Schlechten.

Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht oder sich so anfühlt, das ist auch eine Entscheidung.

Wir sind uns dessen nur selten bewußt. Und bringen die Konsequenzen aus dieser Entscheidung noch viel seltener damit in Verbindung.

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Dir gefällt nicht, was ich hier schreibe?

Oder Du verstehst nicht, was ich hier schreibe?

Das ist nicht weiter schlimm.

Das macht weder Dich noch mich zu einem schlechten oder besseren Menschen.

Das bedeutet auch nicht, dass einer von uns beiden zu doof, zu blöde, zu sonst was ist.

Es bedeutet nur eins.

Das was ich schreibe, ist nicht für Dich.

Das ist alles.

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Aufgabe Nr. 4

Ich nehme gerade an einem Online-Workshop teil. Es gibt wenig Vorgaben. Es gibt zehn Aufgaben, die man beantworten kann. Wann ist einem selbst überlassen. Es ist nur klar, dass am 01.01.2019 alles vorbei ist. Die Teilnehmer posten ihre Antworten und Gedanken auf einer Lernplattform, die anderen Teilnehmer kommentieren. Wir sind alle angehalten, mehrere posts von anderen in einer freundlichen, fördernden Weise zu kommentieren.

An Aufgabe Nr. 4 habe ich festgehangen. Seit drei Wochen. Es gab verschiedene Varianten, wie ich damit umgehe:

  1. Ich mache nichts.
  2. Ich versuche die Aufgabe Nr. 4 so gut wie möglich zu lösen, egal wie lange es dauert.
  3. Ich setze mir einen Termin und was immer ich zu diesem Zeitpunkt habe, poste ich auf der Lernplattform und schaue was passiert.

Variante 1 kam nicht in Frage. Aufgeben ist keine Option. Ich will ja etwas lernen. Deswegen mache ich den Workshop ja.

Variante 2 hatte ich drei Wochen lang ausprobiert. Das hat mich nicht weit genug vorangebracht. Es bestand die Gefahr, dass ich so viel Zeit damit vertue, dass ich die anderen Aufgaben nicht mehr bearbeiten kann. Blieb also Variante 3.

Für jemanden, der nicht ohne Grund über die Tücken des Perfektionismus schreibt, ist diese Variante sehr gruselig. Es hat sich schrecklich angefühlt.  Aber ich habe es veröffentlicht. Augen zu und durch.

Das Ergebnis ist folgendes:

  1. Ich bin nicht tot umgefallen und auch nicht vor Scham im Boden versunken, nicht mal ein ganz kleines bisschen.
  2. Ich habe Abstand zwischen meine Gedanken und mich gebracht.
  3. Punkt 2 führt dazu, dass ich das Thema, meine Antwort und die Rückmeldungen unbefangener durchdenken kann.
  4. Die Rückmeldungen waren freundlich und hilfreich.
  5. Was aussah wie ein Schritt nach hinten oder ein Schritt zur Seite, war tatsächlich ein Schritt nach vorn.
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Verantwortung übernehmen hilft

Ich war mit dem Rad unterwegs. Vor mir stauten sich die Autos. Dem ersten halb genervten Gedanken, was ist denn hier nun wieder los, schloss sich sofort der zweite an.  Mist, da liegt ja jemand auf der Straße. Eine Fahrradfahrerin.

Drei Menschen waren um sie herum im Einsatz. Sie war bereits in stabiler Seitenlage gelagert. Jacke unter dem Kopf. Einer behielt die Frau im Auge. Ein Mann telefonierte mit dem Rettungsdienst. Der Dritte regelte den Verkehr. Alles war ruhig. Alle verhielten sich diszipliniert. Kein Autofahrer hupte oder drängelte sich vorbei.

Vielleicht ging es den anderen Unbeteiligten so wie mir. Ich hatte das Gefühl, die drei Helfer hatten die Lage souverän unter Kontrolle. … Und ich war froh, dass ich nicht dort lag.

Für die Autofahrer gab es nichts zu tun als zu warten. Für mich gab es nichts zu tun als weiterzugehen.

Ich hoffe, die Radfahrerin ist nicht schwer verletzt und auf dem Weg der Besserung. Ich danke unbekannterweise den unbekannten Helfern. Sie haben mehr getan als nur einem verletzten Menschen beizustehen.

Sie haben ein gutes Beispiel gegeben.

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Fokus, Fokus, Fokus

Auch zu viele Pferde am Start? Dann ist dieser Beitrag vielleicht etwas für Dich.

Auf dem Blog „Live your Legend“ bin ich auf folgende Geschichte gestoßen, die illustrieren soll, wie Warren Buffett Prioritäten setzt. Da ich Warren Buffett nicht persönlich kenne, kann ich nicht einschätzen, ob die Geschichte stimmt. Es schadet aber nichts, die Methode auszuprobieren. Wenn sie nicht hilft, macht es nichts. Wenn sie hilft, umso besser.

Die Geschichte wurde von Scott Dinsmore aufgeschrieben, der jemanden kannte, der den Piloten von Warren Buffett kannte. Ich gebe sie jetzt mal frei übersetzt wieder.

Vor ein paar Jahren ging Warren Buffett zu seinem Piloten (wir nennen ihn Steve) und sagte im Scherz: „Der Umstand, dass Du immer noch für mich arbeitest, zeigt mir, dass ich meinen Job nicht ordentlich mache. Du solltest losziehen und mehr von Deinen Zielen und Träumen verfolgen.“ Dann bat Warren Steve, die wichtigsten 25 Dinge aufzulisten, die er in den nächsten Jahren oder in seiner Lebenszeit verwirklichen möchte.“

Nachdem Steve die Liste fertiggestellt hatte, bat Warren ihn, die Liste nochmal durchzusehen und nun aus diesen 25 Punkten, die 5 Ziele auszuwählen, die ihm am allerwichtigsten sind und diese einzukreisen. Die fünf, die er mehr als alle anderen erreichen wollte.

Steve zögerte, da für ihn alle Punkte auf der Liste sehr wichtig waren. Deswegen hatte er sie ja aufgeschrieben. Aber Warren bestand darauf, dass er nur fünf auswählen durfte. Also nahm sich Steve etwas Zeit und nach einiger Überlegung kreiste er fünf Ziele ein. Warren fragte: „Bist Du Dir absolut sicher, dass das die 5 allerwichtigsten Ziele sind.“ Steve bejahte das.

Warren fragte Steve nun, wann und wie er diese Top 5-Ziele umsetzen würde. Sie verbrachten die nächste Zeit einen Plan zu diskutieren. Steve erklärte: „Warren, das sind die 5 wichtigsten Ziele in meinem Leben zu diesem Zeitpunkt. Ich werde an ihnen gleich jetzt arbeiten. Ich werde morgen anfangen. Nein, ich fange heute Abend an.

Steve fuhr fort seinen Plan zu erläutern, wen er fragen würde, ihm zu helfen und bis wann alle Punkte erledigt sein würden. Warren war begeistert. Mit ein wenig Glück, wäre er in ein paar Wochen ohne Piloten …

Nun fragte Warren, „aber was ist jetzt mit den anderen 20 Zielen auf Deiner Liste, die Du nicht eingekreist hast? Wie ist Dein Plan, um diese umzusetzen? Steve antwortete selbstbewusst: Auf den Top 5 liegt mein Fokus, aber die anderen zwanzig kommen auf einen engen zweiten Platz. Sie sind mir so wichtig, dass ich sobald ich Raum sehe, bei der Erreichung meiner Top 5, anfange an den zwanzig anderen zu arbeiten. Sie sind nicht ganz so dringend, aber mir so wichtig, dass ich Zeit einplane, daran zu arbeiten.

Zu Steves Überraschung antwortete Warren streng:

„Nein. Das hast Du falsch verstanden, Steve. Alles, was Du nicht eingekreist hast, wurde eben zu Deiner „Vermeide-um-jeden-Preis-Liste“. Gleichgültig was passiert, diese Dinge bekommen keine Beachtung von Dir, bis Du Deine Top 5 erreicht hast.“

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Ist Zuversicht eine Begabung?

Mit der man geboren wird? Die man hat oder nicht hat?

Ich glaube nicht.

Ich glaube, jeder kann lernen zuversichtlich zu sein. Das ist etwas, was man üben kann. Und Gründe zum Üben finden sich ausreichend im Leben.

Wie mit allem, was man lernen kann, bedarf es aber einer bewussten Entscheidung für die Zuversicht. Man kann nur lernen, zuversichtlich zu sein, wenn man sich dafür entscheidet, zuversichtlich sein zu wollen.

Und? Wie sieht es bei Dir aus? Welche Werkstatt wirst Du als nächstes bauen?

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Zeitverschwendung

Wir klagen immer darüber, dass wir keine Zeit haben.

Aber wieviel unserer kostbaren Zeit verbringen wir damit, Ausreden, Entschuldigungen und Rechtfertigungen zu finden, warum wir gerade jetzt etwas bestimmtes nicht tun können?

Dass der Beitrag noch nicht veröffentlicht werden kann, weil er noch nicht perfekt ist. Dass Du Deine Tante noch nicht anrufen kannst, weil die Sterne gerade nicht richtig stehen. Dass Du Deine Fragen bezüglich einer Stellenanzeige heute nicht klären kannst, weil Dein Hund gerade Schnupfen hat oder was auch immer …

Und wieviel unserer kostbaren Zeit verbringen wir damit, uns selbst und anderen diese Rechtfertigungen auseinanderzusetzen, um uns und andere von der Richtigkeit der eigenen Position zu überzeugen.

Und das auch noch immer wieder.

Anstelle einfach nur zu tun, was zu tun ist.

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„Jede Frau ist immer nur einen Mann von der Armut entfernt!“,

sagt meine Freundin Ulrike.

So!

War mal so. Ist noch häufig so. … Muss aber nicht so bleiben!

Also, Mädels, nehmt Eure Geldangelegenheiten in die eigenen Hände. Und ich meine damit nicht, gebt mehr Geld aus.

Nehmt Eure Finanzangelegenheiten in die eigenen Hände. Wisst genau, was Ihr braucht. Wisst, wofür Ihr Geld ausgebt. Legt Geld zur Seite. Bildet Euch in finanziellen Dingen weiter. Legt Geld an. Baut Euer Vermögen auf.

Denn nur Du kannst Dein Geld in Deinem besten Interesse verwalten. Alle anderen haben immer noch ein besseres Interesse, nämlich ihr eigenes. Ist meistens gar nicht böse gemeint. Ist einfach so.

Seid Euren Kindern ein gutes Vorbild!

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Kompass und Messlatte in einem

Im gestrigen Beitrag über Zeit haben, ging es u.a. darum, jeweils die Sache zu wählen, die am wichtigsten ist, mit der ich meine Zeit in dem gegebenen Moment am besten nutze.

Eine Entscheidung darüber kann ich aber nur treffen, wenn ich weiß, was ich will, wohin ich will, was meine Ziele sind.

Meine Ziele im Leben bestimmen, in welche Richtung ich gehen muss. Sie sind auch die Messlatte dafür, welche Sache mich in einem gegebenen Moment am weitesten bringen wird, womit ich meine Zeit am besten nutze.

Was sind Deine Ziele?

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Der einzigste Fall,

indem sich Frauen nicht mit ihren eigenen Finanzen beschäftigen müssen, ist folgender:

Es kam ein schöner Prinz auf einem schneeweißen Pferd, der ganz exzellent mit Geld umgehen kann; Dein Geld ausschließlich in Deinem eigenen Interesse und zu Deinem Wohle verwalten und vermehren wird; für ein langes und glückliches Leben Deinerseits sorgt und alle Deine Rechnungen immer pünktlich bis an Dein Lebensende und darüber hinaus bezahlen wird.

Falls das bei Dir jetzt nicht so sein sollte oder auch nur ein Punkt nicht erfüllt ist (Das Pferd ist schwarz. Der Prinz könnte vor Dir sterben. Er ist gar kein Prinz!), dann hat sich eben eine Welt voller neuer Möglichkeiten des Lernens und Wachsens eröffnet.

Nimm Deine Finanzen selbst in die Hand!

Gar keinen Plan? Ein guter Ausgangspunkt für Deine Forschungen ist z.B. Madame Moneypenny.

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