Ablehnung als Lernprozess

Wir alle fürchten uns vor Zurückweisung. Wir alle sehen es nicht gern, wenn unsere Ideen und unsere Arbeit abgelehnt werden. Wir sind auch gut darin, Ablehnung und Zurückweisung persönlicher zu nehmen, als sie vielleicht gemeint ist. Und häufig probieren wir viele Ideen, viele Dinge deswegen gar nicht erst aus. Das ist einfach so.

So muss es aber nicht sein. Wir können ja wählen, ob wir die Ablehnung als negativ betrachten oder als positiv. Es ist schlicht und einfach eine Frage der Bewertung.

Was bitte schön ist positiv an einer Ablehnung? Folgendes:

  • Eine Ablehnung ist ein Zeichen dafür, dass Du versucht hat, etwas in die Welt zu bringen. Du hast den Bereich des bloßen Gedankenspiels verlassen. Du hast Dich auf den Weg gemacht. Du hast etwas getan, geschrieben, gebaut, gesprochen, etc.
  • Eine Ablehnung ist ein Meilenstein auf Deinem Weg zu wachsen.
  • Eine Ablehnung zeigt, was so nicht geht.
  • Eine Ablehnung gibt Dir die Möglichkeit zu lernen und es das nächste Mal anders oder besser, am besten beides, zu machen.
  • Eine Ablehnung ist ein Zeichen für Mut. Wieviele Menschen machen schon von vornherein gar nichts, weil sie Angst vor einer Ablehnung haben?
  • Eine Ablehnung macht nochmal deutlich, dass Du einfach nicht alles wissen kannst.
  • Eine Ablehnung zeigt Dir, dass die Welt nicht unter geht, wenn Du abgelehnt wirst. Es mag ärgerlich sein oder auch traurig, aber die Welt wird nicht untergehen. Nicht einmal ein ganz kleines bisschen.
  • Eine Ablehnung wird Dich mutiger machen. Es wird mit der Zeit einfacher, Deine Ideen und Projekte in die Welt zu bringen.

Alles in allem kann man also Ablehnungen auch als gutes Zeichen betrachten. Du musst Dich nur dafür entscheiden. Und die gute Nachricht ist, Du kannst Dich dafür entscheiden!

Man kann sogar ein Spiel daraus machen. So wie Jenny Goodguts, die Ende November ihr 100 Rejections Project gestartet hat. Sie will mindestens 100 Ablehnungen ihrer Gedichte und Geschichten sammeln. Ich finde das eine großartige Idee und bin mir sicher, dass es sie dabei unglaublich viel lernen wird. Good on you, Jennifer!

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